Neue Erde im Server
Ende 2005, was ja schon eine ganze Ecke her ist, habe wir mal einen Server bei einer Ag gekauft, alternativ wird die Firma auch als Erde bezeichnet. Das System steht bei einem Kunden vor Ort. Gekauft haben wr es über einen Lieferanten dieses Unternehmens. Das System läuft seit beginn eigentlich absolut stabil. Mitte letzten Jahres ist der erste interne Gehäuselüfter ausgefallen, dieser war dank vorab Austausch schnell gewechselt. Nun, seit einigen Wochen ist wieder einer der Lüfter defekt, da es einer von mehreren internen Gehäuselüftern ist und die anderen Problemlos die Arbeits des defekten übernehmen können ist dies nicht all zu kritisch. Jedenfalls versuchen wir seit dieser Zeit Ersatz zu beschaffen. Das Hauptproblem des ganzen ist, das es durch eine 5 Jahresgarantie abgedeckt ist (direkt vom Hersteller) der Lieferant aber mittlerweile nicht mehr existiert.
Neue Notebooks
Es wurde einmal wieder notwendig und wir haben unsere Technik mit neuen Notebooks ausgestattet. Nach langer Auswahlphase waren es nun die DELL Vostro 1310.
Mittlerweile haben wir die schon einige Zeit im Einsatz, bisher noch keinerlei Ausfälle, defekte oder unzulänglichkeiten. Die Konfiguration sieht wie folgt aus:
- Intel 1,8 Ghz DualCore CPU
- 4 GB RAM
- mattes Display
- nVidia GeForce Mobile
- großer Akku
- Bluetooth
- Intel Wireless N
- Webcam (integriert)
- 3 Jahre NBD vor Ort
Die Geräte sind sehr robust und vor allem ist natürlich die lange Akkulaufzeit sehr interessant. Das einzige Problem ist natürlich das die guten alten PCMCIA UMTS Karten nun die Express Cards ausgetauscht werden müssen.
Unter Linux läuft das ganze sauber, ich selbst habe OpenSuSE 11 und Ubuntu 8.04 gestestet. Letzteres lief auf Anhieb um einiges besser. Zum Beispiel liefen hier Touchpad und Standby per default sauberer. Ganz wichtig ist natürlich die Helligkeit des Displays, hier ist selbst bei sommerlicher Sonneneinstrahlung direkt aufs Display noch alles gut erkennbar.
Snom m3
Es wurde mir schon auf der letzten CeBIT versprochen, letzte Woche kam es nun (man hatte es ein wenig wegen Bugs in der Firmware zurückgehalten).
Ich habe es mit meinem Büro Snom quais parallel geschaltet und nutze es seit dem recht häufig, immer wenn ich den Schreibtisch verlasse. Es ist natürlich schon ein Unterschied zu den SNOM 360ern, allein schon vom Funktionsumfang her, aber ansonsten vollkommen zufrieden.
XEN Hochverfügbar
Ja, es ist ruhig geworden in letzter Zeit, das lag unter anderem daran das der Sommer bekanntlich eine Prima Urlaubszeit ist, zudem hatten wir ein paar größere Projekte. Eines davon war ein hochverfügbares XEN System. Dazu nehme man zwei vernünftige Serversysteme, DRBD und natürlich XEN. DRBD kümmert sich hierbei um die Plattenspiegelung zwischen den Nodes, also quasi ein RAID1 über Netzwerk. Die Spiegelung für 4 virtuelle Server findet über Kreuz statt, so das bei Status Quo immer zwei virtuelle Maschinen pro Node in Betrieb sind. Dank entsprechender PV Treiber ist die Performance des ganzen einfach perfekt.
Neue Location geht online
Es war ein Haufen Arbeit, aber seit gestern ist es endlich so weit. Wir sind nun offiziell mit eigener Ausrüstung in einem dritten Rechenzentrum präsent. Zu den bereits vorhandenen Standorten (Hostway Hannover, Hetzner Nürnberg) gesellt sich ein weiterer: T-Systems Berlin.
Unsere drei DNS Server sind natürlich gerecht auf diese Standorte verteilt. Des weiteren gibt uns der zuästzliche Standort weitere Möglichkeiten in die Hand noch besser auf die Wünsche unserer Kunden eingehen zu können, wie zum Beispiel im Bereich der Hochverfügbarkeit.
Automatische Datensicherung
Das vor einiger Zeit angekündigte Projekt ist seit heute realisiert: Automatische Datensicherung
Nagios - XEN CPU Last auswerten
Wer möchte nicht solch schöne Graphen der CPU Auslastung haben:

Das ganze ist auf der Idee von xenstats entstanden, was meiner Meinung nach mal wieder die Schwachstelle hat, das dann die RRDs auf den einzelnen Servern rumgammeln und nicht zentral liegen. Damit das hier nicht wieder komplett ein Seitenlanger Nagios Post wird, habe ich es einmal woanders eingepflegt: Nagios Wiki
XEN PV Treiber
In letzter Zeit war mal wieder zu viel zu tun, so das nicht wirklich Zeit zum bloggen vorhanden war. Mal davon abgesehen das es hier sowieso um Qualität und nicht Quantität geht. Aber nun zum eigentlichen Thema. Wie wir schon aus vorigen Postings wissen ist Windows virtualisiert mit XEN schon um einiges schneller als mit VMware Server/Workstation, allerdings mit der Beschränkung eine 100Mbit Netzwerkkarte zu haben.
Read more
Geklaute Snom Telefone
Aus gegebenem Anlass: http://www.voipphones.de/index.php?topic=News&id=2051
Bacula - Teil 2 - The IPv6 Way
Bei unserem Testsystem in Nürnberg hat ja noch alles fabelhaft geklappt, genau so wie es sollte, dort gibt es aber auch kein natives v6. Wir haben gestern die ersten Maschinen in Hannover von Bacula sichern lassen. Dabei kam dann die Erkenntnis das der IPv6 Support zwar recht gut ist, aber die Implementation dessen alles andere als gut ist.
Alle unsere Server haben natürlich einen DNS Namen, ist der Server per v6 erreichbar hat dieser zusätzlich einen identischen AAAA Record auf die v6 IP. Dabei sind natürlich auch bei v4 und v6 die Reverse Einträge sauber gesetzt. Alle normalen Anwendungen (Browser, SSH, wget) nutzen zuerst immer den v6 Record sofern dieser existiert. Bacula ist da anders, wir haben einige Server die via v6 gesichert werden müssen.
Read more